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700-Jahre-Jubiläum Werder

Bürgermeisterin
Manuela Saß

„Fit für die Zukunft!“

Stand: Mai 2017

Das Jahr 2017 wird in die Geschichte der Stadt eingehen, schließlich werden gleich mehrere runde Jubiläen gefeiert. Damit alles perfekt läuft, haben die Stadtverordneten im Verbund mit der Bürgermeisterin und der Verwaltung schon letztes Jahr Vorarbeiten geleistet. Die ersten Veranstaltungen waren ein voller Erfolg.

„Beim Auftritt vom Landes­polizeiorchester auf der Bismarckhöhe waren alle Plätze ausverkauft. Die Vorträge der Ortschronisten im Rahmen der Volkshochschule waren mit jeweils an die 80 Besucher hervorragend besucht“, so Bürgermeisterin Manuela Saß. Hunderte Gäste strömten zum ersten Werderaner Jazz-Festival „Werder klingt“ oder zum Festkonzert des Filmorchesters Babelsberg. Einer der noch bevorstehenden Höhepunkte wird die Festwoche mit dem Tag des Ehrenamtes und dem Livekonzert „Musik liegt in der Luft“ am 15. Juli sowie dem großen historischen Festumzug am 16. Juli sein. Dann dürften sehr viele Bürger auf den Beinen sein.

Almanach für Glindow
Der Ortsteil Glindow feiert ebenfalls das 700. Jubiläum. Dazu wurde im Verbund von Heimatverein und Ortsbeirat mit engagierten Bürgern ein Almanach mit Einblicken in die Vergangenheit erstellt. Der Blick zurück in die Geschichte darf natürlich die Weichenstellung für die Zukunft nicht verdecken. Die Bürgermeisterin und die Stadtverordneten sind sich dessen bewusst. Davon zeugt das Programm „Fit für die Zukunft“. Unter dieser Überschrift sollen in den kommenden beiden Jahren beinahe fünf Millionen Euro für den Nachwuchs investiert werden.

Kitas und Schulen im Blick
So entsteht in der Adolf Damaschke Straße eine neue Kita in Modularbauweise. Sie soll bereits im Herbst 2017 den Betrieb aufnehmen. Viele weitere Kindereinrichtungen und die Schulen profitieren ebenfalls je nach Bedarf von dem Programm. Dazu gehört die „Carl-von-Ossietzky-Oberschule“, die einen Erwei- terungsbau bekommt. Das Hauptgebäude wird modernisiert und erhält einen Schallschutz. „Die Außenanlage und der Sport­bereich werden ebenfalls erneuert“, kündigt die Bürgermeisterin weiter an.

Neues Zentrum im Zentrum
Nicht weit davon, am Plantagenplatz, wird bald noch mehr Leben einkehren. Dort sollen hinterm Lindowschen Haus mit Sicht auf die Weinberge das Bürgerzentrum und die Tourist-Information neu entstehen. „Einer der Synergie­effekte ist, dass längere Öffnungszeiten für die Tourist-Information ermöglicht werden“, sagt Manuela Saß. „Zudem wird die Insel, die ja nur eine Zufahrt über die schmale Brücke hat, wie vielfach gewünscht vom Verkehr entlastet.“

Blüte für Blütentherme
Die Stadt geht davon aus, dass die Blütentherme im End­effekt weitere Besucher anzieht. Damit verteilen sich die Touristen auf mehr Standorte in der Stadt, so dass ein zentrales Besucherzentrum Sinn macht. Nachdem die halb­fertige Badelandschaft jetzt im Besitz der Stadt ist, geht es nach einem erfolgreichen Interessenbekundungsverfahren um die Ausschreibung, mit der ein neuer Investor gesucht wird. Dieser soll die Anlage fertigstellen und betreiben. Ziel ist der Betrieb eines öffentlichen Bades mit den Schwerpunkten Gesundheit und Wellness. Für die Bürger soll ein 25-Meter-Becken ergänzt werden. Die Stadt wird sich dabei vertraglich absichern, dass die Werderaner dies zu günstigen Tarifen nutzen können und der Schwimm-unterricht darin stattfinden kann.

Besser unterwegs
Manche der Besucher werden sich über die neue Möglichkeit freuen, mal die Ortsteile und die Region kennenzulernen. Der neue „Powerbus“ sorgt im Zusammenwirken von Landkreis und Stadt für eine optimierte Verbindung. Das schätzen viele der Bewohner in der wachsenden Stadt, die jetzt noch bequemer von und zur Arbeit oder zur Schule kommen können.