Willkommen in Werder
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Aus dem Stand zur angesagten Mode-Queen

Mode und Models
Nadine Zechlin
Telefon:0 33 27/5 20 33 94
Website:www.ladiesfashionnight.de

Spaß, Liebe und anziehende Lebensfreude!

Stand: Mai 2017

Wenn die Mode-Queen aus Werder ruft, verfällt die Frauenwelt in Jubelstürme! Kaum zu glauben, wie es eine „einfache“ Modeverkäuferin aus dem Stand schaffte, zur attraktiven Ikone für tausende von Frauen in unterschiedlichstem Alter zu werden!

Während es von überall her schallt, dass ohne Ausbildung, möglichst fast bis ins Rentenalter, keine Karriere zu machen ist, beweist Nadine Zechlin genau das Gegenteil!

Aufsehen im Filmpark
Sie hat es mit Intuition und Bauchgefühl geschafft, ganz alleine zur Ikone für Tausende von Frauen in jedem Alter zu werden. Mit ihrer „Ladys Fashion Night 2017“ in der Potsdamer „Metropolis Halle“ sprengte sie alle Grenzen: „Wir hatten 1 500 Besucherinnen.“ Die renommierte Halle ist Teil vom Filmpark Babelsberg. Dort werden hochkarätige Veranstaltungen wie der „Bundesrepublik Song Contest“ durchgeführt. Die Halle ist als Studio umwandelbar und wird oft für Film- und TV-Produktionen genutzt.

Jubelnde Frauen
Nadine Zechlin aus Werder schaffte es aus dem Stand, mit der erst siebten Auflage ihrer Modenshow, eine derart prickelnde Veranstaltung durchzuführen. Ein Höhepunkt war der „Shopping Queen Bus“. Damit werden im Rahmen der TV-Styling-Doku des Privatsenders Vox, die unter Ägide von Guido Maria Kretschmer läuft, die Kandidatinnen von Geschäft zu Geschäft gefahren. „Das Gefährt ist noch nie an Veranstaltungen außerhalb der Drehs ausgeliehen worden. Wir hatten also eine ungewöhnliche Premiere. Als mein Lebenspartner René Damerow den Bus von München zu uns überführte, staunte er nicht schlecht: Überall jubelten Frauen am Straßenrand“, gibt Nadine Zechlin Einblick hinter die Kulissen.

Heiße Liebe
Dachdecker René Damerow, der aus einer alteingesessenen Werderaner Familie stammt, war der heiße Anlass für Nadine Zechlin, mit ihrer blühenden Kreativität Teil der Baumblütenstadt zu werden. Das heute 32-Jahre junge Mode- und Frauenidol hatte sich 2004 mit gerade mal 19 Jahren in den gestandenen Handwerker verliebt und zog zu ihm von ihrer Heimat, der leicht abgelegenen Fontanestadt Neuruppin, ins farbenfrohe blühende Werder, wo sich die Hektik der Hauptstadt Berlin und von Potsdam auf so wundersame Weise in ausgeglichene Beschaulichkeit verwandelt.

Mode als Lebenselixier
Damals hatte sie gerade frisch ihr Fachabitur für Sozialwesen in der Tasche. Die heiße Liebe verhinderte, dass sich Nadine Zechlin im angestrebten Berufsfeld weiterentwickelte. Sie nahm stattdessen kurzerhand einen Job als ungelernte Verkäuferin in einer Modeboutique im Potsdamer Sterncenter an. Damit hätte sie sich niemals vorstellen können, dass die Tätigkeit im Schichtdienst in einem von vielen eher ungeliebten Berufsfeld in eine atemberaubende Karriere münden würde! „Als ich mit meinem Sohn Louis , der jetzt zehn Jahre alt ist, schwanger wurde, wollte mich mein Arbeitgeber anschließend nicht mehr haben. So landete ich in einer anderen Modeboutique. Dort erkannte ich, dass dies meine Lebenserfüllung ist. Mode bedeutet für mich, andere so zu beraten, dass sie mehr Lebensqualität bekommen“, beschreibt sie den Ansatz, den sie aus der Praxis heraus in ihrem Inneren erkannte.

Frühe Laufstegerfahrung
Die Gene hatte sie wohl in die Wiege gelegt bekommen: „Ich war bereits als kleines Mädchen auf dem Laufsteg. Damals und ebenso später bin ich bei Präsentationen immer regelrecht auf­geblüht. Meine Mutter Birgit Zechlin war Textilverkäuferin und versuchte im Rahmen der DDR, Menschen aufzuhübschen“, gibt sie den Blick in die Familiengeschichte frei. „Mein großes Interesse gilt Menschen und alten Häusern. Es interessiert mich insbesondere, wie sich Personen bewegen. Dadurch bekommen Kleidungsstücke Leben. Da jeder sich anders bewegt, geht es darum, unter genau diesem Aspekt das richtige auszuwählen. Mode bedeutet oft ein Stück Geschichte. Man verbindet mit einem Kleidungsstück ein Erlebnis.“

Aus dem Stand Mode-Queen
Mit dieser Erkenntnis, viel Intuition und steigenden aus der Praxis bezogenen Ein­blicken gewann sie so große Achtung, dass sie immer mehr Stammkunden hatte. Sie wurde zunehmend zum Maßstab, und das ohne Lehre, spezielle Schulausbildung oder Studium. Auf Anregung begann sie 2010 als „Personal Shopperin“ den Weg in eine ungewöhnliche Selbstständigkeit. „Ich kümmerte mich für Frauen und Männer um die genau für sie passende Mode.“ Sie verweist auf Auftraggeber aus ganz Deutschland, die auf sie setzen. „Ich habe sogar eine Frau aus Thüringen, die regelmäßig zu mir kommt.“

Immer größer
Nächste Idee war, aus der Freude an Mode eine Party für Frauen zu machen. So lässt sich der verstaubte Frauentag doch mal ganz anders angehen! Auf einen „Styling Brunch“ mit aus­gedehntem Frühstück, wo immerhin 30 Besucherinnen im Alter von 20 bis 60 Jahren kamen, folgte 2011 die erste große Veranstaltung in „Le Manege im Kutschstall“, ebenfalls in Werders Nachbarstadt Potsdam. Das Bangen hatte sich gelohnt, es kamen sen- sationelle 250 Besucherinnen! Die Folge war die Suche nach größeren Räumen. Die „Schinkelhalle“ in der Schiffbauer­gasse gehört in dem historischen Gebäude zu den angesagten Veranstaltungsorten. „Darin fanden 800 Personen Platz“, so Nadine Zechlin. Zum eigenen Erstaunen konnte sie mit ihrer Idee einer „Frauentagsparty der besonderen Art“ sogar diesen Saal füllen. Konsequent war es, für 2017 erneut größere Räume zu suchen. Die „Metropolis Halle“ bot nun den Rahmen für 1 500 Frauen, die sich an dem Mix aus Modeschauen, Messe und Party, für die extra 15 Euro zu bezahlen waren, begeisterten. Die nächste „Ladies Fashion Night“ in der „Metropolis Halle“ ist für den Frauentag 2018 bereits fest eingeplant.

Verwurzelt in Werder
Die attraktive Mode-Queen ist trotz des atemberaubenden Erfolgs alles andere als abgehoben. Während andere sich an glamourösen Stars oder exaltierten Designern ein Vorbild nehmen, nennt Nadine Zechlin völlig unprätentiös Karin Genrich. „Sie hat im Raum Potsdam viel bewegt, um Interesse an interessanter Mode zu erzeugen. Dazu gehört, dass sie den Modeball ins Leben gerufen hat.“ Übrigens geht es Nadine Zechlin weniger um glamouröse Ausstattung, sondern um täglich tragbare, reizvolle Mode, die den Frauen Spaß macht und durchaus sexy wirken kann. Um dies zu erreichen, ist sie immer wieder in kleinen Ateliers in Ländern wie Italien, um von dort un­gewöhnliche und dennoch bezahlbare Kollektionen in ihren Boutiquen in Werder und Neuruppin zu präsentieren. Wer möchte bucht bei ihr seine private Modenschau. Dafür kann sie auf 40 hübsche Freizeitmodels zurückgreifen, von denen 20 aus der Baumblütenstadt Werder kommen. Erstaunlich ist, wie die Mode- und Party-Queen aus Werder es schafft, die Organisation einer so großen Veranstaltung, die eigene kleine Familie und die Leitung von gleich zwei Boutiquen in so weit ausein-anderliegenden Orten wie Werder und Neuruppin zu bewältigen und dennoch immer freundlich, entspannt und zuvorkommend auf jeden sehr persönlich zuzugehen. „Ich bin ein Workaholic. Wenn ich mal nichts zu tun habe, weiß ich mit mir einfach nichts anzufangen“, schmunzelt sie. Dabei kommt mit Sicherheit keine Langeweile auf. Schon ist sie an der Verwirk­lichung der nächsten Idee: Sie plant eine eigene Modelinie aufzbauen. Diese wird der Baumblütenstadt Werder eine weitere bunte Facette zufügen.